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Malen oder nicht malen?
Eigentlich wollte ich heute malen. Was habe ich getan? Dies und Das. Dann habe ich ein Bild gefunden, dass ich vor gar nicht langer Zeit gemalt habe. Daran konnte ich mich gar nicht mehr erinnern, weil es mir nicht so richtig gefiel. Aquarellmalerei liegt mir nicht so. Das sieht immer anders aus als wie ich das möchte.
Das liegt sicher an meiner nicht vorhandenen Technik. Oder an den Farben. Oder am Papier. Oder ich bin einfach zu kritisch und ungeduldig mit mir. Es ist ja schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Dann kam ich auf die Idee, das Bild einzuscannen. Vielleicht gefällt es mir dann besser. Einen Rahmen sollte es bekommen und ich färbte das Bild mit der Voreinstellung des Programmes ein. Und siehe da, schon gefällt mir das Bild besser.

Original


Bild Fenja auf Rupfen
Heute bin ich nicht einmal draußen in der Werkstatt gewesen. Auch nicht, um mein neues Schild zu bewundern, geschweige denn, in der Hütte zu arbeiten.
Fenja hatte ich am Sonntag schon fotgrafiert. Was für ein Glück. So kann ich sie bzw. es (das Bild) heute zeigen.

Bild Tialda auf Rupfen
Der Sonntag war ein sehr arbeitsintensiver Tag. Zuerst hatte ich im Garten gearbeitet, weil es vom Wetter her – nicht zu warm, nicht zu nass – sehr angenehm war. Nur ein bisschen, nicht zuviel, weil sonst der Rücken wieder so weh tut.
Anschließend bin ich in die Werkstatt gegangen. Nachdem ich meinen neuen „Hochsitz“ fertig hatte, bastelte ich einen Gartenstecker. Leider war das Ergebnis nicht so wie ich mir das vorstellte und ich löste das Teil wieder in seine Einzelbestandteile auf.
Nachdem ich so nutzlos herumstand und guckte, fing ich einfach mal an und nahm mal das eine, mal das andere Teil in die Finger. Und schwuppdiwupp hatte ich zwei Bilder fertig.
Eines davon ist Tialda:

Bild Eske auf Rupfen
Eske hat es mir nicht leicht gemacht. Als ich den Rupfen mit dem Tacker an das
Brett geheftet habe, stellte ich glücklicherweise schon nach dem dritten Tackern fest, dass ich den Tisch mitgetackert habe. Ich hätte vorher testen sollen, wie lang die Klammern sind. Es waren schon meine kleinsten, aber es reichte aus, das Brett an den Tisch zu heften.
Da tackern nicht ging wollte ich den Rupfen ankleben. Das erwies sich als schwierig, weil ich den Rupfen zu knapp gefasst hatte.
Irgendwann hatte ich es geschafft und konnte an die Gestaltung gehen. Wenn ich mir nur nicht immer die Finger am Heißkleber verbrannt hätte.
Ungeschicktes Fleisch muss weg, sagte meine Mutter immer. Weg ist es nicht, alles noch dran und heil ist es auch.
Bild Liv im Astrahmen
Bei Liv ist mir ein kleines Mis(t)geschick passiert. Nachdem es ein paar Tage an einer Wand meiner Werkstatt hing, ist es plötzlich mit einem Getöse heruntergefallen. Du meine Güte, was ist denn nun los?
Ich sah das Bild nicht gleich, doch dann fiel mir die kahle Stelle an der Wand auf. Vorsichtig ging ich gucken. Ein Knoten vom Aufhängerband hatte sich gelöst. Vorsichtig nahm ich das Teil hoch. Ob viel kaputt sein würde?
Der Zweig, der quer liegt hatte sich gelöst und ein weiters kleines Zweiglein. Das sollte sich wieder reparieren lassen. Den Knoten habe ich nun dreifach gemacht und mit aller Kraft festgezogen. Kleben werde ich, wenn ich das nächste Mal mein langes Stromkabel ausrolle.
Tipp für mich: Beim nächsten Knoten darauf achten, dass er wirklich fest ist oder eine andere Aufhängung wählen.







